14+ Glasplatte Tischgesprungen

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Glasplatte Tisch Gesprungen

Auf dem Rasen vor dem Philosophikum der Universität Gießen steht neuerdings eine Stele, so schlicht und grau, dass sie fast wie ein Grabstein wirkt. „Tugces Traum war es, Lehrerin zu werden. Mit ihrer Zivilcourage hat sie der Welt ihren ersten und letzten Unterricht erteilt“, lautet die Inschrift auf einer an dem Gedenkmal befestigten Glasplatte.

Bastelküken: 14 Glasplatte Tisch Gesprungen
Bastelküken: 14 Glasplatte Tisch Gesprungen | Glasplatte Tisch Gesprungen

In Gießen hatte die 22-jährige Tugce Albayrak Deutsch und Ethik für das Lehramt studiert, bis sie an den Folgen einer Gewalttat starb. Nun wollte die Universität ein Zeichen setzen: Ihre Studentin, die mutig für andere Menschen eingetreten war, ist auch ein Jahr nach dem Geschehen nicht vergessen.

Ihr Schicksal bewegte das ganze Land über Monate. In der Nacht zum 15. November 2014 hatte die junge Frau aus Hessen in einem Offenbacher McDonald’s-Restaurant zwei damals 13-jährigen Mädchen helfen wollen, die belästigt wurden. Später war sie auf dem Parkplatz von einem der beteiligten Männer ins Gesicht geschlagen worden und nach einem Sturz auf den Kopf ins Koma gefallen. Am 28. November ließen die Eltern die lebenserhaltenden Maschinen abstellen. An diesem Tag wäre Tugce 23 Jahre alt geworden.

Am Sonntag, dem Jahrestag der Tat, ist vor dem Fast-Food-Restaurant eine Mahnwache geplant. Und am Abend vor ihrem Todestag, am 27. November, wird es in Frankfurt eine Benefizgala in Tugces Andenken geben. Der im Januar gegründete Verein TugceAlbayrak e. V. will von dem Erlös und Spenden eine Stiftung schaffen, die sich für Gewaltprävention, Opferhilfe und Organspenden starkmacht. 50.000 Euro würde der Verein gern zusammenbekommen.

Einmal im Jahr will die Stiftung dann Menschen mit einem Preis würdigen, die dem Motto dienen, dass „Gewalt in unserer Gesellschaft ganz unten und Nächstenliebe ganz oben steht“. Erwartet wird neben dem türkischen Popmusiker Rafet el Roman auch CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

Die Familie versuche alles, um „Gutes aus dem Schlechten zu ziehen“, sagt der Rechtsanwalt Macit Karaahmetoglu, der dem Verein vorsteht. Der schwäbische Jurist spricht für die Eltern und Tugces zwei Brüder, um die trauernde Familie nach Möglichkeit aus der Öffentlichkeit zu halten. Vor allem der 46-jährigen Mutter Sultan Albayrak gehe es immer noch sehr schlecht, sie sei schwer traumatisiert, sagt der Anwalt. „Tugce hat ja noch zu Hause gewohnt, und besonders zu ihrer Mutter hatte sie ein sehr vertrautes, gutes Verhältnis“, so Karaahmetoglu. „Sie haben oft zusammen gefrühstückt oder sind miteinander ausgegangen, zum Einkaufen oder Bummeln.“

Die Albayraks seien aber überaus stolz auf Tugce, die nicht nur den beiden bedrängten Mädchen zur Seite gesprungen war. „Sie hat ihre Hilfsbereitschaft sogar über ihren Tod hinaus gezeigt.“ Denn Tugce war auch registrierte Organspenderin. Das rettete drei Menschen das Leben und verbesserte bei zwei weiteren die Lebensqualität deutlich. Als der Brief der Deutschen Stiftung für Organspende mit der Bestätigung gekommen sei, dass Menschenleben gerettet wurden, „sind mir fast die Tränen gekommen, ich habe Gänsehaut bekommen“, sagt der Anwalt aus Ditzingen bei Stuttgart.

Tröstlich sei auch, wie viel Verbindendes der Tod von Tugce gehabt habe. Tatsächlich waren bei der Beerdigung neben einem alevitischen Geistlichen und dem Imam aus der Wächtersbacher Moschee auch ein katholischer und ein evangelischer Pfarrer auf dem Friedhof anwesend. Vor allem aber habe Tugce mit vielen Klischees aufgeräumt wie jenem, dass Frauen oder Mädchen aus Migrantenfamilien zu kuschen hätten und sich nicht zu selbstbewussten, starken Persönlichkeiten entwickeln dürften.

Tugce wurde von jenen, die sie kannten, als lebensfroh, fleißig, zielstrebig und voll Energie beschrieben. Ihr Studium finanzierte sie sich als Bedienung in einem Restaurant, sie spielte Klavier, hatte Ballettunterricht, war Rettungsschwimmerin und begeisterte Inlineskaterin. Hilfsbereit sei sie gewesen, sagen Bekannte und Freunde übereinstimmend, außerdem fast immer lächelnd. Karaahmetoglu ist überzeugt: „Tugce wird im Kollektivgedanken der Gesellschaft bleiben.“

Der Anwalt vertrat die Albayraks auch im Prozess gegen den Täter Sanel M. als Nebenkläger. Der arbeitslose M. war wegen mehrerer Delikte wie Raub, Diebstahl und Körperverletzung bereits mehrfach verurteilt und hatte sogar bereits in Jugendarrest gesessen, als er mit Tugce aneinandergeriet.

Drei Jahre Jugendstrafe sind den Angehörigen von Tugce zu wenig. Während der Verhandlung wurde das Bild vom Koma-Schläger auf der einen und der couragierten Studentin auf der anderen Seite korrigiert.

Quelle: N24

Wegen seines Schlages, den er zu Prozessbeginn einräumte, erhielt Sanel M. im Juni drei Jahre Jugendhaft wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Doch rechtskräftig ist das Urteil noch nicht: Sanels Anwälte haben Rechtsmittel eingelegt. Solange über die Revision noch nicht entschieden ist, sitzt der mittlerweile 19-Jährige weiter in Untersuchungshaft.

Bei dem Prozess hatte Tugces 25 Jahre alter Bruder Dogus versucht, das Leid in der Familie zu schildern: Beide Eltern seien arbeitsunfähig, sein Bruder habe seine Ausbildung abgebrochen. Dogus selbst, der wie Tugce in Gießen studierte, nahm ein Urlaubssemester. „Bis Ostern waren wir in der Schockphase, jetzt sind wir in der Realisierungsphase. Und die ist noch extremer“, sagte er beim Verhandlungsauftakt Ende April.

Fast sieben Monate später beschreibt Anwalt Karaahmetoglu das Leben der Familie als immer noch „durcheinandergewirbelt“. Allerdings plane der Vater, bald wieder arbeiten zu gehen. Ebenso versuchten die Söhne, immer mehr zurück in den Alltag zu kommen, so schwer das auch sei. Der Prozess sei ungemein anstrengend gewesen für die gesamte Familie. Das hatten Prozessbesucher auch deutlich sehen können. Vor allem die Eltern waren sichtlich gezeichnet vom Tod ihrer Tochter, ihrer beider Haare ergraut, die Mienen starr vor Trauer. Mehrfach hatten die beiden den Sitzungssaal verlassen müssen, weil sie das Thema nicht ertragen konnten – etwa, als die Aufnahmen aus der Videoüberwachung zu sehen waren, die den schrecklichen Ausgang des Streits auf dem McDonald’s-Parkplatz zeigten.

Der Täter Sanel M. hatte sich am Anfang der Verhandlung reumütig gezeigt und erklärt, das Geschehene tue ihm „unendlich leid“. Er habe niemals mit ihrem Tod gerechnet. Auf die Frage, ob die Eltern diese Entschuldigung annehmen konnten, antwortete ihr Anwalt: „Es ist schwer für Eltern, so etwas ernst zu nehmen.“ Er selbst habe die Einlassung als „eine Mischung zwischen Ehrlichkeit und Prozesstaktik“ empfunden.

Im hessischen Wächtersbach fand die Trauerfeier für die verstorbene Studentin Tugce A. statt. Zahlreiche Menschen nahmen an der Zeremonie teil. Tugces gewaltsamer Tod wird unvergessen bleiben.

Quelle: Reuters

Jedenfalls sei das Vorgehen des Angeklagten und seines Anwaltsteams später im Prozess von Rücksichtlosigkeit gegenüber der Familie geprägt gewesen. „Da wirkten Zeugenaussagen abgesprochen. Der Vater von Sanel M. hat manche Zeugen umarmt und ihnen auf die Schulter geklopft, andere ausgeschimpft, weil sie wohl seiner Meinung nach das Falsche gesagt haben.“ Dass nun Revision eingelegt worden sei, betrachte er als mehr einer Eitelkeit der Verteidigung geschuldet, als dass es dem Angeklagten irgendetwas bringen könnte.

Sollte der Revision stattgegeben werden, müsste der Fall neu verhandelt werden. Diesen Gedanken verdränge die Familie weitestgehend, sagt Karaahmetoglu. Aber auch Sanel M., der ja sicher selbst abschließen wolle mit der Tat, könne eigentlich kein Interesse daran haben, noch einmal in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Einer seiner Anwälte berichtete, der Heranwachsende könne immer noch nicht ohne Sicherheitsauflagen an allen Angeboten der U-Haft teilnehmen. Karaahmetoglu warnt außerdem, es sei „fatal“, wenn einem gewalttätigen 18-Jährigen von seinen Anwälten signalisiert werde: „War ja alles nicht so schlimm, du kommst da wieder raus.“

Karten für die Benefizgala (27. November) unter: Media

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